Küchenchef Sepp Burgstaller
ist ein absoluter Könner seines Faches. Sein beruflicher
Werdegang gleicht dem „Who is who" der Meisterküchen.
Tenne Kitzbühel, Bayrischer Hof München, Stanglwirt Going,
Gasthof Post, St. Johann usw.
Heute ist er für die Küche im Sporthotel verantwortlich.
Neben Seminaren, Kochkursen und anderem findet er noch Zeit, Rezepte zu kreieren.
Siehe Fotos


Rezepte von Sepp Burgstaller
Chefkoch im Sporthotel Austria

Aschermittwoch  Thomas Dorfer
     Buffet im Sporthotel                              Am 11.1.2007 gekocht mit 3 Haubenkoch                                                              Thomas Dorfer im Eurogast Kochstudio

Er empfiehlt diesmal:

Klare WildsuppeBeefsteak Tatar, ChurrascoFilet StroganoffGefüllte-Spanferkelbrust, Rum-ZimtfeigenDinkelbaquette, Dinkel-Kaiserschmarren, Tiroler Almererknödel , Topfen-Souffle, Hollundersaft, Hollundersekt



 Eine klare Wildsuppe

Zutaten für 6 Personen:

3 l Wasser
1,5 kg Wildknochen und Paruren
150 g Wurzelwerk (Karotte, Petersilwurzel, Sellerie)
1/2 Zwiebel
50 g Rauchspeck oder eine Speckschwarte
8 Wacholderbeeren
6 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt, Thymian, Rosmarin
Maggikraut, Salz, Muskat, Suppenwürze
2 Esslöffel Öl
4 cl Sherry, Madaira oder Portwein

Zubereitung:

Wurzelwerk, gewaschen und geschält, sowie Zwiebel in grobe Würfel schneiden, Wildknochen klein hacken, Speck oder Schwarte zerkleinern, Knochen in heißem Öl braun rösten, Wurzeln und Zwiebel mitbraten. Die Zutaten beifügen, außer Salz und Suppenwürze. Aufgießen und ca. 2 1/2 Stunden köcheln lassen. Ständig abschäumen. Mit Salz und Suppenwürze abschmecken und Alkohol beigeben. Abseien.
Als Einlage empfehle ich Pilze oder Gemüse, Kräuter-Nuß Fritatten oder kleine Gries- oder Pistaziennockerl etc.

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Beefsteak TATAR

Zutaten für 4 Portionen

800 g Angus Filet (Kopf oder Spitzen)
4 Eidotter
70 g Zwiebeln
25 g Kapern
4 g Sardellenpaste
15 g Paprikapulver (edelsüß)
2 TL Ketchup
25 g Tiroler Krensenf
2 Spritzer Tabasco
Salz, Pfeffer
etwas Olivenöl und eine Prise Zucker
120 g Essiggurken

Zubereitung:

Das Filet kuttern oder faschieren. Die Zutaten fein hacken und alles vermischen.
Mit Schwarz-, Vollkorn- oder Toastbrot und Butter servieren.
Mein Tipp: Wenn Sie ein Tatare für ein kaltes Buffet machen, mischen Sie das gehackte Filet mit Salz,
Olivenöl, Pfeffer, Paprikapulver, Eidotter und Zucker.
Dann bleibt es schön rot und die gehackten Zutaten extra in Schüsselchen oder Zwiebelringen anrichten.
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CHURRASCO BRASILIANO von der ANGUS BEIRIED

man rechnet für eine a'la carte Portion ca. 250 g
oder für ein Pensionsmenü ca. 150 g von der zugeputzten Beiriedschnitte

Zubereitung:

Das Steak mit Salz, Pfeffer und eventuell Grillgewürzmischung würzen und bis zur gewünschten Garstufe braten.

Zutaten für die Churrascosauce

Zwiebel oder Charlotten
Perlzwiebel
Knoblauch
Chili und Sambal Olek
geschälte gewürfelte Tomaten
viel Petersilie
Knorr Salatkrönung Gartenkräuter
weißer Balsamico
kaltgepresstes Olivenöl
Salz
Pfeffermühle

Zubereitung:

Alle Zutaten fein hacken und abschmecken. Mindestens 12 Stunden ziehen lassen.
Das Steak auf kalter Churrascosauce anrichten und eine Scheibe Kräuterbutter drauf geben.
Mit Ofenkartoffelscheiben umkränzen und mit Sauerrahm Gittermuster anrichten.
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Angus Rinderfiletspitzen Stroganoff

Zutaten für 4 Personen

600 g Rinderfiletspitzen
120 g Champignons oder andere Pilze
80 g Zwiebel
100 g Gewürzgurken
1 dl Sauerrahm
100 g Schinkenscheiben
Weinbrand
1 TL Paprikapulver
brauner Fond oder Demi Glace

Zubereitung:

Für die Sauce alle Zutaten außer das Fleisch anrösten, mit Paprikapulver stauben, Weinbrand ablöschen, Fond aufgießen und mit Sauerrahm vollenden.
Das Fleisch extra anrösten, Rosa zum gewünschten Garungsgrad.
Zum Anrichten Sauce auf vorgewärmte Teller geben, die Filetspitzen draufgeben,
mit kleinem Gemüse-Bouquet garnieren.
Als Beilage Spätzle, Gnocchi, Kartoffelgebäck, Reisring, usw..
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Gefüllte Spanferkelbrust

Das so genannte „Untergreifen" der Spanferkelbrust ist keine Hexerei, wenn man
die richtige Technik weiß (siehe Illustration).
Bei der Fülle empfiehlt sich die Verwendung von Obers; das macht sie besonders flaumig und locker.
                 
Spanferkelbrust        
   Wie man die Spanferkelbrust vorbereitet:
Fleisch neben den Ripperln einschneiden und mit einem Faden sauber abputzen,
Ripperln herausziehen, Brust „untergreifen".

Zutaten:
für 4 Portionen, herzustellen in ca. 2 St.

1
Spanferkelbrust (ca. 1 kg)
1 Semmel
Milch
10 dag Paprika

30 dag Faschiertes
Salz,
Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie

Knoblauch

2Eier

1/4
1 Schlagobers
1 EL Kartoffel
stärke
1/4 l Bier

Zubereitung:

Die Brust von den Knochen befreien und vorsichtig untergreifen,
damit kein Loch entsteht (siehe Illustration).
Semmel würfelig schneiden, in Milch einweichen und
vor der weiteren Verarbeitung ausdrücken. Paprika würfelig schneiden.
Faschiertes mit Gewürzen und übrigen Zutaten abmischen, in einen Spritzsack füllen und
in die aufgeschnittene Brust drücken, Brust verschließen
(mit einem Eisenspieß oder mit Spagat zunähen).
Die gefüllte Brust mit Salz und Pfeffer einreiben und im vorgewärmten Rohr
bei mittlerer Hitze ca.11/2 Stunden braten.
Mehrmals mit Bier übergießen.


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Feigen auf Rum-Zimt-Joghurt und Zitroneneis

Zubereitung:

Für die Sauce: Joghurt in eine Schüssel geben, mit Ahornsirup, Zimt und Rum abschmecken.
Eine Kaktusfeige auskratzen und als Einlage in die Sauce geben. Auf Teller leeren. Mit Feigenscheiben umlegen, in der Mitte eine Kugel Zitronen-, Zimt-, oder Nusseis setzen.
Mit gerösteten Mandelsplittern bestreuen. Mit Zitronenmelisse oder Minzblatt, sowie Moosbeeren und Himbeeren garnieren.

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Dinkelbaguette selbst gemacht

Zutaten:

1,4 Kg frisch gemahlener Dinkel
½ l Bier
½ l Wasser
1 1/2 El Salz
2 El Brotgewürz
1 Pkg Germ oder zwei Briefchen Trockenhefe

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit Bier , Wasser und den anderen Zutaten zu einem Teig mischen. Es muß nicht lange geknetet werden, nur vorher gut durchmischen. Mit einem Tuch zudecken und ca. 30 min. bei Zimmertemperatur rasten lassen. Der Teig soll ca. um 1/3 mehr Volumen bekommen als beim mischen. 3 bis 5 Stangenbrote formen und auf ein gefettetes Backblech setzen. Mit etwas lauwarmer Flüssigkeit besprühen und Getreideflocken, Sesam,
Kümmel oder etwas anderes draufgeben.Andrücken und nochmals für kurze Zeit gehen lassen. Und dann ab ins vorgeheizte Backrohr. Bei ca. 180° etwa 35 bis 40 min. backen.

Wenn man draufklopft und es klingt hohl ist das Brot durchgebacken.

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Burgstallers Spezial Dinkel-Kaiserschmarren

Aus dem feinst gemahlenen Dinkel einen dicken Brei mit Joghurt oder Buttermilch rühren, etwas Salz, dann ca. 30 Minuten gehen lassen. Kurz vor dem Backen die Eier unterrühren (für 3 EL Mehl :1 Ei). In Butter backen, vor dem Wenden in Rum eingeweichte Rosinen beifügen. Zerreissen, anschließend mit beliebigen Früchten ,wie Äpfel oder Beeren, kurz schwenken. Mit Honig oder Ahornsirup süßen.
Eventuell in der Pfanne vor dem Servieren mit hochprozentigem Alkohol flambieren.

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Österreichische Biathlon-Mannschaft mit Sepp Burgstaller als Koch.

Dezember 2007 mit Biathlon-Mannschaft auf Trainingslager in Ostersun Arsona in Schweden. Als Gast die Langlauflegende Thomas Wasberg mit Frau Ulli bekocht. (Griesnockerl, Tiroler Rindsfilet und verschiedene Strudel.)

Bieler Christoph

Sepp und Hans kochten in Hochfilzen beim Biathlon -Weltcup 2008, wo auch Christoph Bieler (Kombinierer) als Gast war.


Heinz Marecek

Sepp kocht mit Heinz Marecek für die TV-Serie
SOKO Kitzbühel

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Tiroler Almererknödel
Eigenes Originalrezept von 1990

Zutaten:
für 4 Personen
5 altbackene Semmeln
1/4 l Milch
2 Eier
100 g Speck
100 g geräucherte Wurst
100 g Bierkäse
30 g Fett
1/2 Zwiebel
50 g Kartoffel, gekocht und in Würfel geschnitten
80 - 100 g Mehl
Petersilie, Majoran, Muskat
Salz

Zubereitung:
Die Semmeln werden kleinwürfelig geschnitten, die Eier mit der Milch versprudelt, mit einem Schneebesen gut verschlagen, über das geschnittene Brot gegossen und eine halbe Stunde stehen gelassen.
Inzwischen Speck und Wurst fein schneiden, mit der gehackten Zwiebel in Butter anrösten und mit dem ebenfalls fein geschnittenen Käse und den Kartoffelwürfeln zum Brot mischen. Nun streut man reichlich feingehackte Petersilie
und das Mehl darüber, würzt und drückt die Masse mit einem Kochlöffel gut zusammen.
Die Knödel nun mit nassen Händen oder einem Löffel gleich groß formen (eigroß)
und in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen.

Mein Tipp:
Wenn man nicht sicher ist, ob die Masse wirklich hält, so legt man einen Probeknödel in das kochende Wasser.
Dieser soll aussen glatt und innen locker sein. Ist der Knödel zu weich oder zerfällt, bitte etwas Mehl beigeben.
Gut zubereitete Knödel steigen im Wasser bald auf. Die Knödel sind am besten, wenn sie sofort gegessen werden.
Man ißt in Tirol nach altem Brauch den ersten Knödel in der Suppe, den zweiten zum Sauerkraut,
den dritten zum Schweinefleisch und den vierten mit Salat!

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Topfen-Souffle
von Johann (Hans) Egger

4 Portionen- Souffleformen 200° C-Wasserbad:
250 g Topfen
150 g Sauerrahm
40 g Eigelb (2)
30 g Cremepulver
15 g Staubzucker
75 g Milch
Vanille, Zitrone, Salz
90 g Eiklar (3)
20 g Zucker

Topfen, Sauerrahm, Eigelb, Staubzucker und Cremepulver, Milch und Aromen gut vermischen.
Eischnee steif  schlagen und der Topfenmasse unterziehen.
In ausgebutterte und leicht gezuckerte Formen füllen.
Sofort im heißem Wasserbad ca . 20 Minuten backen und falls notwendig mit einem scharfen Messer das aufgehende Souffle vom Rand lösen. 

Serviervorschlag:

* In sauberer Souffleform -leicht angezuckert und als Beilage Beerenkompott.
oder
* Am Teller mit Spiegel aus Waldbeerenrumtopf  und 
   Sauerrahmsauce mit Mandelhippengebäck
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Hollundersaft
Hollunder (in Tirol Holler) hat jetzt Saison

Zutaten:
40 Hollerblüten, 4 kg Zucker
4 Orangen, 2 Zitronen
5 dkg Zitronensäure

Die Orangen und Zitronen in feine Scheiben schneiden.
Diese mit den Hollunderblüten in ein großesGefäß legen.
Den Zucker und die Zitronensäure darüberstreuen und mit 2 Liter Wasser aufgießen.
Das Ganze 5 bis 6 Tage zugedeckt stehen lassen.
Den Saft abgießen, filtrieren, in Flaschen füllen und gut verschließen.
Der Saft wird mit Wasser  oder Mineralwasser verdünnt

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Hollundersekt

10 grosse Dolden Hollunderblüten
5 l Wasser
1/16 l Weinessig
500 g Zucker
3 Zitronen (in Scheiben)
5 dkg Zitronensäure

Sämtliche Zutaten werden gut vermischt, leicht zugedeckt, 3 bis 5 Tage in die Sonne gestellt.
Danach filtriert man die Flüssigkeit und füllt sie in Flaschen.
Nach 14 Tagen kann mann den Hollundersekt trinken.

Kalt servieren.
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Gutes Gelingen,
sowie viel Spass beim Kochen wünscht Ihnen
Sepp Burgstaller

Kommen Sie als Gast und gehen Sie als Freund!

Für schöne Ferien ....